ein umzug markiert bei mir einen neuen lebensabschnitt - eigtl normal und doch irgendwie nicht, da ich ja in derselben stadt bleibe, schon seit 10 jahren (oder 11 sogar). aber wenn man von so weit her kommt wie ich, da darf man ein weilchem am selben ort verbringen. nur die wohnungen ab und zu wechseln, damit man nicht aus der übung kommt.
Freitag, 9. September 2016
Donnerstag, 8. September 2016
science of sleep
ich träume vom bevorstehenden umzug.
wir warten in der neuen wohnung auf den umzugswagen, die wohnung im traum hat merkwürdigerweise noch ein wohnzimmer, das voll möbliert ist. dort stehen alte dunkle schränke mit glasvitrinen mit dekorativem geschirr. in der mitte ein runder dunkler tisch mit alten stühlen aus gebogenem holz.
der umzugswagen bringt nicht alle sachen auf einmal, wir warten auf den rest, doch der fahrer hat anscheinend zwischendurch noch etwas anderes zu erledigen... wir beschließen spazieren zu gehen, entdecken einen teich mit enten. es fängt an zu regnen. wir kehren langsam zurück.
wir warten in der neuen wohnung auf den umzugswagen, die wohnung im traum hat merkwürdigerweise noch ein wohnzimmer, das voll möbliert ist. dort stehen alte dunkle schränke mit glasvitrinen mit dekorativem geschirr. in der mitte ein runder dunkler tisch mit alten stühlen aus gebogenem holz.
der umzugswagen bringt nicht alle sachen auf einmal, wir warten auf den rest, doch der fahrer hat anscheinend zwischendurch noch etwas anderes zu erledigen... wir beschließen spazieren zu gehen, entdecken einen teich mit enten. es fängt an zu regnen. wir kehren langsam zurück.
wenn der wecker klingelt, mache ich ihn immer wieder aus, um den traum zu ende zu gucken.
wenn der wecker das allererste mal klingelt, bin ich zuerst erschrocken und desorientiert, ich weiß nicht was das ist, was da klingelt, warum es klingelt, wo ich bin und was überhaupt los ist. manchmal mache ich ihn automatisch aus und begreife erst später im schlaf, was das war. manchmal warte ich ratlos bis das klingeln zu einem verzweifelten schrei wird, der mich dann endlich aufrüttelt, und wenn ich das kleine ding zum schweigen gebracht habe, sinke ich wieder ganz weich in den traum.
wie gesagt, der wecker klingelt mehrfach, und obwohl er objektiv gesehen bzw gehört immer absolut gleich klingt, hört er sich für mich immer anders an, so wie sich die stimme des menschen verändert, wenn er immer wieder dasselbe sagen muss.
was ich über die physiologie des schlafes je gelernt habe passt überhaupt nicht zu dem, wie es sich in wirklichkeit anfühlt. nie im leben können irgendwelche geräte das alles aufzeichnen und analysieren, niemals wird ein wissenschaftler das erklären können.
ich kann nur sagen: man sollte definitiv mehr schlafen und träumen, einfach weil es so schön ist.
Sonntag, 29. Mai 2016
mixed up times
irgendwann werde ich an diese tage voller sehnsucht zurückdenken. mittags schwül, zum abend hin kalter regen oder ein leichtes gewitter. wir genießen die sonne, gehen spazieren, lesen am ufer, wir nehmen die fähre zur anderen seite. morgens mache ich meine runde mit dem fahrrad (am sonntag fuhren wir zusammen), abends machen wir sport, unsere kraftübuungen. wir lesen, der fernseher bleibt aus. wir hören frösche im gartenteich. wir kochen und essen und trinken wein. und wir könnten ewig so weitermachen. feuchtes hohes gras. vorbeifahrende schiffe und wellen. vögel im dichten grün singen so laut und eindringlich. berge. verschlungene wege durch die weinberge, ein schmaler rauschender bergfluss. touristenrouten, heimaturlauberparadies. riesige bunte raupe auf dem waldweg mit ihren vielen kurzen dicken beinchen. und dann ein kurort mit heilbädern, eine gemütliche promenade, eine entenfamilie am wasser. auf der anderen seite des flusses findet ein jazz-konzert statt, auch hier ist die musik deutlich zu hören.
ich habe nun ein türkisfarbenes armband, es ist kühl und schwer und sieht gut aus am sonnengebräunten handgelenk. allerdings soll sich das wetter morgen wieder verschlechtern. ich mache mir das essen warm in der pfanne. packe die sachen aus, räume auf. die luftfeuchtigkeit steigt, ich bekomme die wohnung nicht gelüftet. das gras hinter dem fenster wird immer höher und kommt immer näher heran. ich schreibe auf einen zettel, was ich morgen alles erledigen muss. ich habe immer noch das gefühl weit weit weg zu sein. ich spüre immer noch das breite bequeme lenkrad des fahhrads und die angenehme anstrengung der beine. ich denke an die sonnengelbe holzdielen, glänzende regentropfen auf dem dachfenster, welkende päonien.
ich habe nun ein türkisfarbenes armband, es ist kühl und schwer und sieht gut aus am sonnengebräunten handgelenk. allerdings soll sich das wetter morgen wieder verschlechtern. ich mache mir das essen warm in der pfanne. packe die sachen aus, räume auf. die luftfeuchtigkeit steigt, ich bekomme die wohnung nicht gelüftet. das gras hinter dem fenster wird immer höher und kommt immer näher heran. ich schreibe auf einen zettel, was ich morgen alles erledigen muss. ich habe immer noch das gefühl weit weit weg zu sein. ich spüre immer noch das breite bequeme lenkrad des fahhrads und die angenehme anstrengung der beine. ich denke an die sonnengelbe holzdielen, glänzende regentropfen auf dem dachfenster, welkende päonien.
Dienstag, 17. Mai 2016
sommer, sonne, ich gehe durch die stadt, durch eine ziemlich große baustelle, überall staub und erde, fußgängerpfade, ich schließe mich einer menschenmenge an um zwischen den baumaschinen durchzukommen. ich gehe barfuß, ich spüre den warmen boden. ich gehe zu dem brunnen um die füße zu waschen, dort spielen viele kinder im wasser. ich suche mir eine freie stelle... plötzlich sehe ich, dass sich in meiner uhr hinter dem uhrglas wasser befindet (ziemlich trüb) und die uhr geht nicht mehr. ich nehme die uhr auseinander um das wasser auszuschütten. ich überlege, ob die uhr wieder funktionieren wird, wenn sie trocken ist, oder ich mir eine neue kaufen muss (in wirklichkeit freue ich mich sogar darauf schon, im geschäft eine auszusuchen).
und davor oder danach: ein dachboden mit gerümpel und vielen sachen, die ich versuche zu sortieren...
und ein paar tage (nächte) davor:
wundervolle oceanküste, felsig-steinig, kein richtiger strand, überall schnee und große eisblöcke, trotzdem ziemlich viele badende menschen. ich denke: sie sind bestimmt abgehärtet. ich gehe nicht ins wasser, spaziere nur entlang. die aussicht ist wie immer atemberaubend.
und davor oder danach: ein dachboden mit gerümpel und vielen sachen, die ich versuche zu sortieren...
und ein paar tage (nächte) davor:
wundervolle oceanküste, felsig-steinig, kein richtiger strand, überall schnee und große eisblöcke, trotzdem ziemlich viele badende menschen. ich denke: sie sind bestimmt abgehärtet. ich gehe nicht ins wasser, spaziere nur entlang. die aussicht ist wie immer atemberaubend.
Freitag, 8. Mai 2015
Samstag, 25. Oktober 2014
Ich glaube, es passierte nachts, als ich schlief…
Denn abends war alles noch ganz gewöhnlich, alles wie ich es kenne…
und morgens war es plötzlich ganz anders. Alles hat sich geändert, es ist eine andere
fremde Welt. Ich erkenne nichts wieder.
Gut, man versucht sich ja auch sonst immer irgendwie zu
arrangieren, also auch diesmal. Und mit der Zeit werde ich bestimmt viele
Vorzüge dieses neuen Lebens entdecken. Nur im Moment bin ich etwas verwirrt und
verloren. Es gibt so viele Details und kleine hübsche Dinge, die man am
liebsten ganz genau betrachten müsste, aber man hat nicht oder kaum die Zeit
dazu..
Es ist schwer, das zu erklären, da ich selbst noch so wenig
verstehe…
Am merkwürdigsten sind die Frauen, und so, wie sie hier
existieren, scheint es ihre Welt zu
sein. Manchmal denke ich, diese Frauen sind nur ihre eigenen Fantasien, aber
sie leben tatsächlich.
http://magreading.tumblr.com/
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