Donnerstag, 4. November 2010

herbstgefühle und flugzeuge




weißes licht läuft aus den augen. es übberströmt alles. es wird warm. das beluftungsrohr brummt friedlich. nach fünf minuten höre ich stimmen. sie erzählen.




er ist enttäuscht: es ist wieder nicht das, was er wollte. ich kann nichts dafür. ich würde ihn beruhigen, ich würde ihn behalten, aber sein gesicht löst sich auf. er steigt in den flugzeug und lässt mich wieder allein.



N. lächelt immer, wenn wir uns begegnen. heute ist sein lächeln doppelt so breit wie sonst... ach ja, das ist ja das erste mal seit dem urlaub, dass wir uns sehen, und ich habe eine neue frisur.

S. fragt, ob es mir gut geht - ich sehe danach aus, als ob mich etwas quäle. - wissen sie, jeder hat seine sorgen, - sagt sie, - aber UNS darf man es nicht ansehen.



ein bleistift kann niemals alle fragen beantworten, etwas bleibt immer frei - die luft zum atmen.