Donnerstag, 8. September 2016

science of sleep

ich träume jetzt schon von dem bevorstehenden umzug.
wir warten in der neuen wohnung auf den umzugswagen, die wohnung im traum hat merkwürdigerweise noch ein wohnzimmer, das voll möbliert ist. dort stehen alte dunkle schränke mit glasvitrinen mit dekorativem geschirr. in der mitte ein runder dunkler tisch mit alten stühlen aus gebogenem holz.
der umzugswagen bringt nicht alle sachen auf einmal, wir warten auf den rest, doch der fahrer hat anscheinend zwischendurch noch etwas anderes zu erledigen... wir beschließen spazieren zu gehen, entdecken einen teich mit enten. es fängt an zu regnen. wir kehren langsam zurück.



wenn der wecker klingelt, mache ich ihn immer wieder aus, um den traum zu ende zu gucken. 
wenn der wecker das allererste mal klingelt, bin ich zuerst erschrocken und desorientiert, ich weiß nicht was das ist, was da klingelt, warum es klingelt, wo ich bin und was überhaupt los ist. manchmal mache ich ihn automatisch aus und begreife erst später im schlaf, was das war. manchmal warte ich ratlos bis das klingeln zu einem verzweifelten schrei wird, der mich dann endlich aufrüttelt, und wenn ich das kleine ding zum schweigen gebracht habe, sinke ich wieder ganz weich in den traum. 
wie gesagt, der wecker klingelt mehrfach, und obwohl er objektiv gesehen bzw gehört immer absolut gleich klingt, hört er sich für mich immer anders an, so wie sich die stimme des menschen verändert, wenn er immer wieder dasselbe sagen muss. 

was ich über die physiologie des schlafes je gelernt habe passt überhaupt nicht zu dem, wie es sich in wirklichkeit anfühlt. nie im leben können irgendwelche geräte das alles aufzeichnen und analysieren, niemals wird ein wissenschaftler das erklären können. 
ich kann nur sagen: man sollte definitiv mehr schlafen und träumen, einfach weil es so schön ist.